Ağustos 30

Hadithe über die Dhimmis von Laleh Hadjimohamadvali


Mohammed verlegte seine Armee hundert Meilen weiter, von Medina nach Chaibar, und griff die Juden an. Der Islam war durchwegs siegreich. Nachdem das Eigentum der Juden als Kriegsbeute konfisziert wurde, schlossen die Muslime in Arabien ein Abkommen mit den Juden, das als Dhimma bezeichnet wurde. Die Juden durften bleiben und das Land bebauen, wenn sie die Hälfte ihres Gewinns für den Islam abgaben. Dadurch wurden sie zu Dhimmis, die dann unter islamischem Schutz standen.

So gelangte das Wort „Dhimmi“ zu der Bedeutung dauerhafte, zweitklassige Kafir-Bürger in einem vom Islam regierten Land. Dhimmis zahlten eine spezielle Steuer, und ihre bürgerlichen Rechte und rechtlichen Ansprüche unterlagen starken Beschränkungen. Der einzige Ausweg, um kein Dhimmi mehr zu sein, bestand in der Konversion zum Islam oder in der Flucht. Die Steuern der Dhimmis machten den Islam reich.

Über Dhimmis gibt es nur sehr wenige Hadithe, doch auch dies war eine von Mohammeds einzigartigen politischen Erfindungen. Die Politik der verbrannten Erde, sämtliche Kuffar zu töten, war für die Krieger befriedigend, doch es haftete ihr auch ein Problem an: Wenn alle getötet worden waren, musste der Krieger sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Deshalb erfand Mohammed für den Umgang mit Juden die Dhimmi-Taktik. Der Dhimmi-Status wurde später auf Christen, Magier (hier verwendet als Begriff für zoroastrische Priester) und andere ausgeweitet. �

Im Zentrum des Dhimmi-Konzepts steht eine duale Ethik. Die politische Knechtschaft der Kuffar kann nur zustande kommen, wenn man sie als nicht zugehörig zu Allahs wahren Menschen, den Muslimen, betrachtet.

Es lässt sich durchaus sagen, dass der islamische Ruhm nicht vom Islam selbst herrührte, sondern vom Reichtum und Wissen der Dhimmis. Die Dhimmis waren die Gelehrten, denn die Araber zu Mohammeds Zeiten waren kaum des Lesens oder Schreibens mächtig; ihre klassische Literatur war die mündliche Dichtung.

Das weltliche Wissen des Islam stammte von den Christen, Persern, Juden und Hindus. Dem Islam wird zugeschrieben, dass er das Wissen der Griechen vor dem Aussterben bewahrte. Das ist in zweierlei Hinsicht ironisch. Erstens war es der Dschihad gegen die byzantinische/griechische Kultur, der zu deren Zusammenbruch führte. Zweitens waren es die christlichen Dhimmis aus Syrien, die sämtliche großen griechischen Philosophen ins Arabische übersetzten.
Das numerische System der Hindus wird ebenfalls dem Islam zugeschrieben.

Die Muslime übernahmen die Null von hinduistischen Mathematikern, und heute bezeichnen wir unsere Ziffern als arabische Ziffern. Von Teppichen bis hin zur Architektur – die Muslime übernahmen die Ideen der Dhimmis und beanspruchten die historischen Lorbeeren für sich. Die Liste großer islamischer Gelehrter umfasst Dhimmis mit arabischen Namen, die unter islamischer Herrschaft lebten.

Im Laufe der Zeit schrumpfte der Bevölkerungsanteil der Dhimmis, das „Goldene Zeitalter“ des Islam ging zu Ende.
Die Dhimmis sorgten für den Reichtum des Islam.

Juwairiya sagte zu Umar: „O Kalif, gib uns einen
Ratschlag.“ Umar sagte: „Was die Dhimmis anbelangt, solltet ihr
so weiter verfahren, wie Mohammed es begonnen hat, denn die
Steuern, die sie zahlen, sichern die Zukunft eurer Kinder.“ �
Dhimmischaft ist Entbehrung.
Umar vertrieb alle Kuffar aus Arabien. Nachdem Mohammed Chaibar erobert hatte, erwog er, die Juden aus dem Lande Allahs, Mohammeds und der Muslime zu verbannen.
Die Juden jedoch fragten Mohammed, ob sie im Austausch für ihre Knechtschaft und die Hälfte jeder Ernte bleiben dürften.
Mohammed sagte: „Ihr könnt unter diesen Bedingungen so lange
bleiben, wie es uns beliebt.“ Die Juden blieben, bis Kalif Umar sie
aus Arabien vertrieb.

Auf den Dschihad folgt die Dhimmischaft: Der Dschihad bricht die Kultur auf; die Dhimmischaft tauscht sie gegen den Islam aus. Afghanistan war eine buddhistische Nation, bis der Islam das Land eroberte; Pakistan war hinduistisch; Ägypten war die Kultur der Pharaonen, obwohl es längst christlich geworden war; und Nordafrika war christlich.
Es war Umar II, der die Maßstäbe für die Dhimmis festlegte.

In seinem Abkommen heißt es:

Wir werden in unseren Städten und deren Nachbarschaft keine neuen Klöster, Kirchen, Ordenshäuser oder Mönchszellen errichten, auch werden wir bei Tag oder bei Nacht keine davon reparieren, die vom Verfall betroffen sind oder sich in den Vierteln der Muslime befinden.

Wir werden unsere Tore weit geöffnet lassen für Vorüberziehende und Reisende. Wir werden allen Muslimen, die unseren Pfad drei Tage lang kreuzen, Verpflegung und Quartier gewähren.

Wir werden in unseren Kirchen oder Unterkünften keinem Spion Schutz gewähren noch ihn vor den Muslimen verstecken.
Wir werden unsere Religion nicht öffentlich bekunden noch irgendjemand dazu bekehren. Wir werden keinen aus unserer Sippschaft daran hindern, dem Islam beizutreten, sofern er es wünscht�.

Wir werden den Muslimen Respekt erweisen, und wir werden von unseren Plätzen aufstehen, wenn sie zu sitzen wünschen.

Wir werden nicht versuchen, den Muslimen zu ähneln, indem wir irgendein Stück ihrer Kleidung nachahmen.

Wir werden in keinen Sattel steigen, noch werden wir uns mit Schwertern gürten oder sonstige Waffen bei uns tragen.
Wir werden unsere Siegel nicht mit arabischen Inschriften versehen.

Wir werden keine vergorenen Getränke verkaufen.

Wir werden die Haare auf unseren Stirnen schneiden (und eine kleine Stirnlocke als Zeichen der Demütigung stehenlassen).

Wir werden uns stets auf die gleiche Weise kleiden, wo wir auch sind, und wir werden uns den Zunar um die Taille binden.

Wir werden unsere Kreuze und unsere Bücher nicht auf der Straße oder auf den Märkten der Muslime zur Schau stellen. Wir werden in unseren Kirchen nur sehr leise die Glockenschwengel erklingen lassen. Wir werden unsere Stimmen nicht erheben, wenn wir unsere Toten zu Grabe tragen. Wir werden uns keine Sklaven nehmen, die den Muslimen zugeteilt wurden.

Wir werden keine Häuser bauen, die höher sind als die der Muslime.

Jeder, der einen Muslim mit bewusster Absicht schlägt, hat diesen Schutzpakt für sich verwirkt.

(aus: Al-Turtushi, Sirai Al-Muluk, S. 229f.)

Dieser Auszug jedoch kann die Welt der Dhimmis nicht hinreichend beschreiben. Der Islam beherrschte den gesamten öffentlichen Raum. Die Regierung war islamisch; das Bildungswesen war islamisch; der Kleidungsstil war islamisch; die Literatur war islamisch. Nur im Haus der Dhimmis brauchte es keinen Islam zu geben. Das Wort eines Dhimmi ließ sich vor Gericht nicht gegen einen Muslim verwenden, und Verbrechen gegenüber Dhimmis wurden nur selten verfolgt.�

Die eigentliche Haltung des Islam gegenüber den Dhimmis war eher von Verachtung als von Hass geprägt, und im Laufe der Zeit verschwanden die Dhimmis von der Bildfläche. Sie wanderten entweder aus oder konvertierten.

Es war zu anstrengend, als Bürger zweiter Klasse zu existieren, und die zusätzlichen Steuern wurden zu einer Belastung. Mit der Zeit wurden die Ansichten der Christen wie auch der Juden immer arabischer; sie fingen an, ihre Frauen so zu behandeln, wie es die Araber taten und ihre Gebräuche wurden zunehmend islamisch. Irgendwann war es für sie einfacher, den Islam als ihre Religion anzuerkennen und all der Unterdrückung und Verachtung ein Ende zu bereiten.

Dies ist die Sunna Mohammeds�

Quelle:
DER HADITH
DIE SUNNA MOHAMMEDS
CENTER FOR THE STUDY OF POLITICAL ISLAM
BILL WARNER�
Hadithen Sammlungen Muhammad Ibn Ismail Al-Bukhari,
sowie Abu Al-Husayn Muslim