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Stephen Hawking negiert Existenz eines „Gottes“


Manchen christlichen Theisten, die an einen allmächtigen Gott glauben, genügt die Geschichte der Schöpfung, wie sie in der Bibel dargestellt wird, als Erklärung für die Entstehung des Universums. Der berühmte Kosmologe Stephen Hawking ist jedoch weniger begeistert von der Vorstellung, die Welt und alles in ihr sei durch das Schnippen allmächtiger Finger entstanden.

Der renommierte britische theoretische Physiker und Bestsellerautor, der für seine Theorie zu Zeit und Raum bekannt ist, sagte, dass die Wissenschaft eine überzeugendere Erklärung für die Entstehung des Universums biete und wies darauf hin, dass wissenschaftliche Fakten sich nicht gut mit den Wundern in Einklang bringen ließen, welche die Religion für wahr hält.

Hawking tätigte diese Aussagen im Zuge eines Exklusivinterviews mit Pablo Jauregui, einem Journalist bei der Zeitung El Mundo, während er sich für das Starmus Festival in Teneriffa, Spanien, aufhielt – ein Astronomie-Festival, bei dem er einen Vortrag über die Entstehung des Universums hielt.

Der Astrophysiker sagte, dass die Entstehung der Welt ein wissenschaftlich erklärbares Phänomen sei und nichts mit „Gott“ zu tun habe, wobei er darauf hinwies, dass seine Theorien zur Entstehung des Universums mit der Vorstellung, die Welt sei von einem höheren Wesen erschaffen worden, nicht kompatibel seien.

„Bevor wir die Wissenschaft verstanden, war es selbstverständlich zu glauben, Gott hätte das Universum geschaffen, aber heute bietet die Wissenschaft eine überzeugendere Erklärung“, sagte Hawking in einem Video, das El Mundo veröffentlichte.

In dem beliebten wissenschaftlichen Buch „Eine kurze Geschichte der Zeit“, das im Jahr 1988 erschien, schrieb Hawking, der an der fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankung Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leidet, dass eine komplette Theorie der Wissenschaft es der Menschheit ermöglichen würde, „die Gedanken Gottes zu verstehen“; im El Mundo Interview stellte er jedoch klar, dass diese Aussage nicht bedeute, dass er an eine Existenz Gottes glaube, und sagte freimütig, er sei Atheist.

„Was ich mit dem Satz ‘Wir könnten die Gedanken Gottes verstehen‘ meinte, ist, dass wir all das wissen würden, was Gott wissen würde, wenn es ihn gäbe. Es gibt ihn aber nicht. Ich bin Atheist“, sagte Hawking.

Auch in der Vergangenheit kritisierte Hawking „göttliche“ Erklärungen für die Entstehung des Universums. In einer Rede am California Institute of Technology in Pasadena im Jahr 2013 machte sich Hawking sogar lustig über die angebliche Macht Gottes, indem er fragte, was Gott denn vor der Schöpfung getan habe. Vor drei Jahren sagte Hawking, dass der Himmel ein Märchen für jene sei, die sich vor der Dunkelheit fürchten.

 

Übersetzung von: Daniela Bartl, Elisabeth Mathes

 

Weiter zum Bezugsartikel techtimes.com

RichardDawkins.net

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