Aralık 02

Die Offenbarung des Korans – Yunus Osama Gaznavi


Mohammed und der Engel Gabriel

ABSTRACT

Im Alter von rund 40 Jahren bekam Mohammed 610 n.u.Z. die erste göttliche Mitteilung vom Erzengel Gabriel. Zunächst wusste davon nur seine Frau Hadidja. Es folgten drei Jahre, in denen er keine weiteren Kundgaben vernahm. Innerhalb der nächsten 20 Jahren erhielt er des Öfteren Offenbarungen in unzähligen kurzen Abschnitten.[01] Diese kamen entweder in Form von Glockengeläut, was am schwierigsten für ihn war oder vom menschlich erscheinenden Engel, die er dann auffassen konnte. [64] Sie kamen andererseits wenn er nur mit der jungen Aisha schlief. [65] Als sie ihre Menstruationen hatte, lehnte er sich auf ihren Schoß und rezitierte den Koran. [66] Gabriel ließ ihr sogar Grüße ausrichten. Sie grüßte zurück obwohl sie ihn nicht sehen konnte. [67] Mohammed konnte aber Allah nie sehen, da es einen Schleier dazwischen gab, doch den Engel Gabriel sah er zweimal in seiner echten Form. [02] Er war zwei Bogenlängen oder noch weniger entfernt, als er die Offenbarungen Mohammed einreichte [03] und dabei den ganzen Horizont grün bedeckte. [04] [05] [06] Gabriel hatte hierbei 600 Flügel. [07]Ansonsten erschien ihm Gabriel immer in menschlicher Form. [08] Einmal nahm er Mohammed mit zum Himmel auf einen Besuch. [09] Sie beteten einmal auch gemeinsam zu Kaaba. [10] Er kam einmal jährlich zu Ramadan herunter, rezitierte den Koran bzw. ließ ihn rezitieren. Auch vor Mohammed kam er jährlich herunter. Das letzte Mal, bevor Mohammed starb, ließ er den Koran zweimal rezitieren. [11] So wurde der Koran ausschließlich in arabischer Sprache, auf seiner “deutlichen arabischen Zunge” offenbart. Mohammed war “der eloquenteste unter den Arabern“, weil er “vom Quraisch” abstammt und “unter den Banu Sad erzogen” wurde. [13] Nach ihm sollte man “die Araber aus drei Gründen lieben“: “Ich bin ein Araber, der Koran ist Arabisch und die Sprache der Bewohner des Paradieses ist Arabisch.” [14] Jedoch wurde der Koran durch die Wiederholung seiner Lesart mithilfe Gabriels und Allahs Erlaubnis in sieben arabischen Lesarten (Dialekten) herabgesandt, da laut Mohammed, sein Volk nicht dazu fähig war den Koran in einer einzigen Lesart zu rezitieren. (Siehe den Artikel “die Mythen”.)

Das in den syrischen Kirchen gebräuchliche Wort für die gottesdienstliche Schriftlesung, qeryana, nahm er auf und wandte es als Bezeichnung für seine Offenbarungen an. Zunächst waren sie einprägsame Reime, während die späteren Offenbarungen in Prosa abgefasst wurden. Sie haben beim arabischen Rezitieren oder Lesen eine mitreißende Wirkung und lösen eine Art Beschwörungseffekt aus.
Koran nannte er sowohl jede einzelne Offenbarung, sowie auch die Offenbarungen in ihrer Gesamtheit. Er bezeichnete so auch die Sequenz der Offenbarung, welche bei jeder Andachtsübung gelesen wurde. Es wurde also sozusagen stets neu offenbart, andererseits auch von Mohammed – da angeblich präexistent – nur „vorgelesen“. [12]

ANALYSE

Eine Vorgeschichte

Bevor Mohammed göttliche Inspirationen bekam, nahm eine religiöse Bewegung gegen Polytheismus bereits ihre Gestalt an. Diese Bewegung wurde von einer Gruppe aus “Freidenkern” geführt, die die Götzendienerei ablehnte und eine alternative Religion suchte. Sie waren bekannt als Hanifiten oder Hanifen. Siehe auch weiter unten “Die Hanifen”.

Zayd bin Amr bin Naufal war einer von ihnen. Er hatte sich von Polytheismus gelöst und glaubte an den einen Gott Abrahams. Er betete gewöhnlich zur Kaaba und sagte “Da bin ich in Wahrheit, in Anbetung und im Dienst” und “Ich suche Zuflucht, dort wo Abraham sie nahm”. Amina, Abu Bakrs Tochter war einmal Zeugin, den alten Zayd mit den Rücken zur Kaaba gelehnt zu sagen: “O Quraisch, bei Ihm in dessen Hand die Seele Zayds liegt, niemand folgt die Religion Abrahams außer mir”. “Oh Gott, wenn ich wüsste, wie du es dir wünschst, angebetet zu werden, würde ich dich so anbeten. Aber ich weiß es nicht”. Zayd hatte sogar einige poetische Verse die ähnlich wie die koranische sind. Er verabscheute, Tiere für Götzen zu opfern. Als er einmal von den Quraischiten und von Mohammed, der noch kein Prophet war, Essen bekam, lehnte Zayd es ab, mit der Begründung: “Allah erschuf das Schaf und sandte das Wasser vom Himmel und ließ das Gras von der Erde für es wachsen. Aber ihr schlachtet es im Namen anderer statt Allahs.” Dies zeigt, dass Mohammed von ihm inspiriert wurde, nur Allah zu glauben und lernte weiters, Haram Essen von Halal zu unterscheiden. Erwähnenswert ist auch Mohammeds Vater Abdullah, dessen Name im Arabischen „Knecht Allahs“ bedeutet. Ein weiteres Indiz dafür, dass man bereits vor Mohammed an Allah glaubte. Warum wollten die Leute und Mohammed außerdem Zayd Essen geben? Er müsste für manche überzeugend gewirkt haben und sie besuchten ihn wohl, um etwas von ihm zu lernen. In einer Höhle nähe Mekka betete er jährlich, in dem er Mohammed damit beeinflusst haben müsste, den selben Platz für eine ruhige und einsame Nachsinnung zu besuchen. Dort in Hira praktizierte Mohammed in seiner Abgeschiedenheit jährlich ein Monat lang zunächst einen heidnischen Gebrauch religiöser Widmung. Zayd wurde aufgrund seiner Kritik gegen den Polytheismus von den polytheistischen Quraischiten von Mekka ausgestoßen. Omars Vater al-Khattab drangsalierte ihn dabei, der dann gezwungen wurde in die obere Seite Mekkas zu ziehen. Er blieb danach in dem Berg von Hira mit dem Blick zur Stadt. Er konnte Mekka nur noch heimlich besuchen. Mohammed, damals eine aussichtslose Person, traf Zayd b. Amr nun öfters in dieser Höhle. In dieser Höhle besuchte Gabriel auch oft Mohammed – vielleicht in menschlicher Form als Zayd? Schließlich verließ Zayd b. Amr Mekka um die Religion Abrahams in Syrien zu finden. Als er aber nach Mekka zurück kam wurde er ermordet. [69]

Die erste Offenbarung

Eines Tages besuchte der Engel Gabriel schließlich Mohammed in der Höhle von Hira. Er forderte zweimal von Mohammed, dass er lesen sollte. Doch Mohammed entgegnete jedesmal, dass er es nicht konnte. Dann beim dritten Mal drückte der Engel ihn wieder fest und sagte folgendes, was daraus die allererste Offenbarung wurde:

Lies im Namen deines Herrn, Der alles erschaffen hat!
Er erschuf den Menschen aus einem Embryo (Blutklumpen).
Lies! Dein Herr ist der Erhabenste,
Der das Schreiben mit dem Schreibrohr lehrte.
Er lehrte den Menschen, was er nicht wusste. (96:1-5)

Mohammed war unter Schock, rannte nach Hause und ließ sich zudecken. Danach brachte ihn seine Frau Hadidja zu ihrem Cousin Waraqa bin Naufal bin Asad bin ‘Abdul ‘Uzza, der zum Christentum übertreten hatte. Mohammed erzählte ihm seine Geschichte. Waraqa hatte nämlich Erfahrung in der hebräischen Schrift und schrieb das Evangelium, “soviel Allah es wünschte”. Er erklärte Mohammed, dass das der selbe Engel sei, den Allah dem Moses schickte, aber Leute mit einer ähnlichen Aussage wie Mohammed wären mit Feindschaft konfrontiert. Er wollte Mohammed unterstützen, doch aufgrund seines hohen Alters konnte er das nicht, meinte er, und starb einige Tage danach. Die göttliche Inspiration an Mohammed stoppte auch für eine Weile, etwa drei Jahre. [72]

Als Mohammed das erste Mal öffentlich auftrat und sein Name erwähnt wurde, war er bekannt als ein Sabäer bzw. ein Anhänger des Sabiismus. Diese galten schon als eine ausgereifte, monotheistische Sekte der Schriftbesitzer, die aus dem Buch der Psalmen rezitierten. Zweifellos müsste Mohammed die Rezitationen aus den Psalmen in Erfahrung gebracht haben. Analog verstand man unter Sabäer jemanden, der seine alte Religion verließ und sich der neuen widmete. [30] Sie haben zudem polytheistische Wurzeln. In späteren Offenbarungen verdeutlicht Mohammed seinen Ursprung als ein Sabäer trotzdem noch:

„Wahrlich, Ich schwöre bei den rückläufigen Sternen“. 81:15

„Doch! Ich schwöre bei der Abenddämmerung; und bei der Nacht und dem, was sie verhüllt; und bei dem Mond, wenn er voll wird“ 84:16-18

Beachte, dass mit “Ich” hier Allah selbst nicht gemeint sein kann. (Oder schwört Gott?) Im Lauf der Zeit wird die Distanzierung von Allah und Mondgott für den Islam im Koran strikter betont:

Was meint ihr denn (wie es sich) mit al-Lat und al-’Uzza (verhält), und weiter mit al-Manat, der dritten (dieser weiblichen Wesen)? (Sind sie etwa als Töchter Allahs anzusprechen?)
Sollen euch die männlichen Wesen zukommen, und Allah die weiblichen (die ihr Menschen für euch nicht haben wollt)?
Das wäre eine ungerechte Verteilung. Das sind bloße Namen, die ihr und eure Väter aufgebracht habt, und wozu Allah keine Vollmacht herabgesandt hat. Sie gehen nur Vermutungen nach und dem, wonach (ihnen) der Sinn steht, wo doch die Rechtleitung von ihrem Herrn zu ihnen gekommen ist. 53:19-23

Insbesondere verstärkt hier:

Und zu Seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag, die Sonne und der Mond. Werft euch weder vor der Sonne noch vor dem Mond nieder, sondern werft euch vor Allah nieder, Der sie erschaffen hat, wenn ihr (tatsächlich) Ihm allein dient. 41:37

Mohammed gibt zu, dass er den Götzen auch ein Schaf opferte (Haram):

Ich habe ein weißes Schaf für al-’Uzza geopfert als ich ein Anhänger der Religion meines Volkes war. [31]

hazor1Al-’Uzza war die Göttin des Morgensterns (Venus). Sie war neben al-Lat und al-Manat eine der drei in Mekka verehrten Hauptgottheiten. Allah (von Al ila-h “der Gott” bzw. “die Gottheit”) hingegen war der mit der Sonnengöttin verheiratete Mondgott, während die Sterne seine Töchter waren. Das Beten zu Allah mit offenen Händen, die in vorislamischer Zeit zu den Sternen gerichtet waren, wurde mit in den Islam übernommen. Ebenso verehrten die Sabäer die Kaaba. Sie beteten täglich drei Mal, bzw. die Mandäer sieben Mal, und fasteten 30 Tage im Jahr bereits vor dem Islam. Fünf Mal beten mit den gleichen Gebetsnamen und Zeiten wurde in Islam übernommen sowie das Fasten (2:183), das bei ihnen jedoch von Abend bis Morgendämmerung war. Sie beteten ebenso stehend für die Toten wie in Islam. Sie waren Anhänger des Sabi und Idris. Sabi war der Sohn des Seth und Seth war Adams Sohn. Sie glaubten ihnen sowie an Noah und waren später etwa wie die Christen, die aber auch zu den Sternen beteten. Sie besaßen ein Buch namens “Seiten des Seth”. [32] Ihre Sprache war syrisch und die Begriffe Allah, Koran, Furkan, Kitabu sowie Islam, Muslim, Hanif und Rahman, die wir weiter unten behandeln werden, stammten auch von dieser Sprache. [34]

Ihre Religion, die von 1100 v.u.Z. bis 575 n.u.Z. bestand und um 300 n.u.Z. sogar ganz Südarabien umfasste, war um Mohammeds Geburt herum bereits am Aussterben. Ihr Reich wurde um 800 v.u.Z. im nordwestlichen Jemen gegründet.  [33]

Der Ursprung des Glaubens

Woher hat der Glaube (Iman) seinen Ursprung? Mohammed antwortet auf diese Frage direkt und ganz offen mit:

Der Glaube stammt aus Jemen[27]

Die Geburt des Islams

Dieser Hadith entstammt aus einem der vertrautesten Hadithbüchern überhaupt. Laut dieser Hadith kommen auch Worte und Wissen aus Jemen. Auch der Scharfsinn. Nach den interislamischen Hadithwissenschaften ist dieser Hadith eine standfeste vertrauliche Überlieferung und findet bei elf Freunden des Propheten bzw. Überlieferungen ihre fundierte Bestätigung. [28] Einige Hadithdeuter gehen in ihren Erklärungsversuchen davon aus, Jemen sei hier mit Mekka und Medina gleichzusetzen. [29] Aber es wird auch eindeutig von Jemeniten gesprochen. Das heißt, dass mit Jemen das uns allen geografisch vertraute Land gleichen Namens gemeint sein muss. Somit steht außer Frage, dass der Kern des Islams zweifelsohne bereits mit Mohammeds Wurzeln aufblüht, möglicherweise auch von Fremden, Jemeniten herrührt.

Mohammeds Genossen

Mohammed hatte bereits im Alter von 12 Jahren die beiden christlichen Priester Sergius Bahira und Nastura in Damaskus besucht. Dreizehn Jahre später besuchte er sie erneut. Bahira blieb dann einige Zeit mit Mohammed. [15]

Seine späteren Kontakte waren Bel’am, Yaish, Addas, Yessar, Jabr, Abdullah bin Salam und ein Perser namens Selman. Die Sklaven Yaish und Jabr waren aus Jemen und Bel’am aus Griechenland. [16]

Die Besten von Mohammeds bevorzugten Genossen bzw. Erwählten sollen ein ehemaliger Christ namens Selman-i Farisi und ein ehemaliger Angehöriger des jüdischen Glaubens, Abdullah bin Salam, gewesen sein. Selman-i Farisi war ein Zarathustrier und konvertierte in jungen Jahren zum Christentum und kam nach Syrien. Er wurde von Beduinen versklavt und schließlich an einen Juden verkauft, der ihn nach Medina brachte. In der Hoffnung, sich seiner Versklavung entledigen zu können, suchte er Mohammed auf, der ihn kurzerhand freikaufte. [17] Farisi, der im Christen- und Judentum äußerst bewandert war, half Mohammed nicht nur in Sachen Religion, sondern auch bei seiner Führung und in Kriegen. Könnte es denn nicht sein, dass Mohammed einiges von ihm lernte? Ali meinte über ihn: „Selman war ein Experte in allen Wissenszweigen. Sein Wissen war ein unendliches Meer“. Abu Hureyra: „Selman war ein Experte im Koran und in der Bibel“. Imam Zehebi: „Um Selmans Wissen aufzufassen, bräuchte man mindestens 250 Jahre“. [18]

Abdullah bin Salam dagegen war der Kundigste hinsichtlich des Alten Testamentes. Er wurde Moslem nachdem Mohammed nach Medina kam. Mohammed sagte über ihn: „Er ist einer von den Leuten, die von Paradies sind“. [19]

Analog dazu offenbarte Allah den Koranvers 46:10, der sich auf ihn bezieht: „Und ein Zeuge von den Kindern Israels [Abdullah bin Salam] hat Zeugnis abgelegt, dass dies (der Koran) stimmt“. [20]

Interessant ist die Frage, ob Gott es im Koran wirklich für nötig haben sollte, seine Offenbarungen von einem Menschen bestätigen zu lassen?

Mohammed suchte sich Leute, die sich vom Judentum oder Christentum losgesagt hatten, darüber hinaus aber auch jene, die hebräisch und syrisch sprachen, als seine Sekretäre aus. Waren sie der jeweiligen Sprache oder Schrift nicht mächtig, sorgte er dafür, dass sie diese erlernten. 626 n.u.Z. trug er beispielsweise dem Sekretär Zayd ibn Thabit an, dass dieser die hebräische Schrift lernen sollte:

Ich will den Juden nicht meine Korrespondenz anvertrauen, lerne daher Hebräisch (nach einer anderen Lesart: Syrisch) bzw. “die Schrift der Juden”.

Zayd bewerkstelligte dies in 15-20 Tagen. Anderen Quellen zufolge konnte Zayd sogar Hebräisch lesen und schreiben, schon bevor Mohammed nach Yatrib (Medina) kam, denn er hätte es in einer jüdischen Schule dieser Stadt gelernt. [21]

Der Koran wäre in einer fremden Sprache nicht klar verfasst worden, obgleich Mohammed ohnehin keine andere Wahl hatte. [Oder konnte er Chinesisch, Indisch, Keltisch etc.?]

Nichts anderes wird dir gesagt, als was schon den Gesandten vor dir gesagt ward. Dein Herr ist fürwahr der Eigner der Verzeihung, aber auch der Eigner schmerzlicher Züchtigung. 41:43

Hätten Wir es als einen Koran in einer fremden Sprache gemacht, sie hätten gesagt: «Warum sind seine Verse nicht klar gemacht worden? Wie! eine fremde Sprache und ein Araber!» .. 41:44

Es gingen Gerüchte über Mohammed, dass er von Menschen bzw. Sklaven unterrichtet wird und nicht von Gott. Die Menschen sagten:

Er lügt, es hat nichts mit Gott zu tun. Er nennt ihn nur um die Menschen damit zu beeinflussen. [22]

Daraufhin wurde der folgende Vers offenbart, um diesen Gerüchten entgegenzuwirken bzw. Einhalt zu gebieten:

Und Wir wissen wahrlich, dass sie sagen, wer ihn lehrt, sei nur ein Mensch. Die Sprache dessen jedoch, auf den sie hinweisen, ist eine fremde, während dies hier eine deutliche arabische Sprache ist. 16:103 [23]

Ab diesem Koranvers wird Ungläubigen Angst eingejagt, sie werden als Lügner beschuldigt und mit einer Strafe bedroht. Allerdings deutet dieser Vers darauf hin, dass der „Lehrer“ kein Araber sondern ein Fremder war. Ibn Abbas verkündet:

Der Prophet lernte von einem fremden Sklaven in Mekka, der ein Kruzifix anbetete. Er hieß Bel’am. Die anderen, die den Propheten dort sahen, redeten darüber, dass Mohammed alles von Bel’am lernte.

Über Yaish wurde das gleiche gesagt: „Yaish lehrt dem Mohammed.“ Genauso über Jabr, Yessar und Addas. [24] Die jungen Sklaven Yessar und Jabr, beide aus Jemen, waren Hadramis Sklaven. Ihr Meister erklärt folgendes:

Wir hatten zwei junge Sklaven. Sie lasen die Bücher in ihren eigenen Sprachen. Der Prophet besuchte sie und hörte ihnen zu. Deswegen sagten die, die das Kreuz anbeteten, dass Mohammed von ihnen lernte. [25]

Neben diesen Sklaven gab es noch einen weiteren, nämlich den Huvaytibs Sklaven Addas. [26]

Mit dem obigen Koranvers (16:103) könnte auch Selman Farisi gemeint sein. Er gewann als Moslem die Freiheit und wurde aufgrund seiner engen Zusammenarbeit mit Mohammed berühmt. Ein „Moslem“ zu sein bedeutete für ihn in erster Linie ein freies Leben außerhalb der Versklavung.

Ebenso kann Ibn Qumta, ein Christ und Sklave Mohammeds, gemeint sein. Dieser wurde zunächst Moslem und arbeitete gleich Selman mit Mohammed zusammen. Dennoch kehrte er dem Islam den Rücken und fing an zu sagen: „Mohammed weiß nichts außer was ich für ihn geschrieben habe.“ [40] Eine derartige Unwahrheit konnte er nicht tolerieren und machte diese überall bekannt. Unmittelbar danach verstarb er oder wurde gar getötet. Sein Grab blieb nie ruhig und wanderte hin und her. Mohammeds Männer sagten: „Er wurde getötet, weil er Gott nervte. Jetzt ist alles klar. Er wird begraben, aber die Erde akzeptiert ihn nicht, kann sie nicht, weil sie Angst vor Gott hat und deswegen wird er vom Grab ausgeworfen. Das sollte uns ein Beispiel sein.“ [41] Ein Freund Mohammeds Anas ibn Malik, erzählte später:

Es gab einen Mann von Ibni Neccars Stamm. Er war ein Christ und wurde Moslem. Er las die Suren Bakara und Ali Imran. Er schrieb die Offenbarung für den Propheten. Danach wurde er wieder Christ und floh zu den Christen. Er fing an, ‘Mohammed weiß nichts außer das, was ich ihm sage‘ zu sagen.

Laut Anas regte sich Gott über den Mann auf und nahm ihm sein Leben. Christen begruben den Mann. Aber in der Frühe des nächsten Tages lag sein Leichnam ohne Leichentuch außerhalb des Grabes. Die Christen mutmaßten:

Mohammeds Männer nahmen das Leichentuch weg und ließen den Mann so da draußen liegen.

Sie mussten den Mann zwei weitere Male noch tiefer begraben, aber die Ereignisse wiederholten sich. Sie glaubten, es ginge permanent so weiter, so dass sie den Mann nicht mehr begruben.[42]

Ein Weiterer, der behauptete, dass Mohammed die Offenbarungen „nicht von Gott“ erhalten und deshalb den Islam verlassen hatte, war ein vertrauter Sekräter Mohammeds, Abdullah ibn Sa’d ibn Abu Sarh. Er hatte Mohammed eine Änderung der frisch offenbarten Verse 23:(12-)14 vorgeschlagen. Als es von Mohammed geschwind zugestimmt wurde, reichte für ihn als Beweis, nicht mehr an Mohammeds Prophetentum zu glauben. Er konvertierte zurück zum Christentum und verkündete, dass auch er selbst solche göttliche Verse schreiben konnte. [43]

Mit Abdullah gab es jedoch wesentlich weniger Probleme als mit dem zuvor Genannten. Er sollte auf Anordnung von Mohammed hingerichtet werden. Doch als Bruder des (späteren) Kalifen Osman und dessen Fürsprache kam er mit dem Leben davon, wurde dadurch eventuell wieder Moslem und schließlich sogar Gouverneur in Ägypten. [44]

Die Fremden

Kommen wir nochmals zum obigen Vers (16:103). Laut diesem Vers war der „Lehrer“ Mohammeds kein Araber, sondern ein Fremder. Der Koran hingegen ist in einer deutlichen arabischen Sprache verfasst. Lässt sich daraus eventuell schließen, dass sein Lehrer ihn in Ermangelung der Sprache gar nicht lehren konnte? Jedoch wäre auch denkbar, dass einer der arabischen Sprache mächtige und wortgewandter Fremder aus alten Büchern gleich der Bibel das für ihn Passende und Wissenswerte entnommen hat. Dafür spricht zum Beispiel, dass obwohl der Koran in „eindeutigem Arabisch“ verfasst sein soll, sich dagegen ebenfalls griechische, syrische, hebräische, koptische, türkische etc. Worte und Ausdrücke finden lassen. Anhand einiger Beispiele wird dies von muslimischen Gelehrten bestätigt. [45] Heißt das aber auch gleichermaßen, dass die Quellen Mohammeds tatsächlich von Fremden stammen? Mohammed könnte somit zu verschiedenen Zeiten oder auch gleichzeitig mehrere Lehrer gehabt haben. Der 4. Vers im Furkan (25. Sure) deutet auf Mohammeds Helfer hin. Dieser Vers und der darauf folgende lauten:

Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Das ist ja nichts als eine Lüge, die er erdichtet hat und bei der andere Leute [Kavm] ihm geholfen haben.« Sie begehen da Ungerechtigkeit und Falschaussage.

Und sie sagen (weiters): »Es sind die Fabeln der Früheren, die er sich aufgeschrieben hat. Sie werden ihm doch morgens und abends diktiert.«

Also die Menschen, die meinten, dass der Koran eine Lüge sei, sagten auch dieses:

* Mohammed wurde unterstützt von einer Gruppe.
* Mohammed bediente sich der Verse anderer und ließ diese aufschreiben.
* Mohammed ließ sich morgens und abends die verfassten Texte vortragen.
* Die Koranverse sind Fabeln der Früheren (Legenden der Alten).

Die Antwort des Korans (bzw. Mohammeds) darauf lautet:

Sprich: „Er, Der das Geheimnis in den Himmeln und auf Erden kennt, hat ihn herabgesandt..“ (25:6).

Mohammed suggerierte, es sei ihm alles „von Gott“ gegeben worden. Nadr Ibn Hars alarmierte unverzüglich die Mekkaner:

Glaubt ja nicht diesem Mann. Alles was er als ‚von Gott’ ausgibt, sind nur die Fabeln der Früheren (Generationen). Ich kann euch viel schönere als die Seinigen erzählen..

Und er führte Beispiele von persischen Königen, Helden, Erzählungen, Märchen etc. an.[46] Unter anderem offenbarte Allah die Koranverse 8:31, 16:24, 23:83, 25:5, 27:68, 46:17, 68:15 sowie 83:13, die solche Aussagen der Ungläubigen verzeichnen: “Fabeln der Früheren” hätten die Ungläubigen gesagt [solche Schweine, oder?]. Es ist zu beachten, dass all diese Verse mekkanische sind.
Siehe auch http://www.answering-islam.org/Quran/Science/pre-islamic_hanifs.htm

Wie wir gesehen haben, hatte Mohammed durchaus Zugänge zu den christlichen, jüdischen, zoroastrischen sowie zu den griechischen und jemenitischen Quellen.

Eine weitere wichtige Quelle für den Islam war wohlauf der Araber Müseylemet-ül Kezzâb oder einfach Musailima. Er war aus einer Region in Yamama und hatte ebenfalls Offenbarungen. Sein Name Musailima bedeutet Muslimchen. Die Moslems belästigten ihn damit und nannten ihn außerdem noch „Kezzab“, was Lügner bedeutet. Von „Musailima“ lässt sich ableiten, dass er normalerweise Muslim heißen sollte. Dieser Name führt den Islam und Muslim zu den selben etymologischen Wurzeln zurück, wobei das Wort „Muslim“ aktiv Partizip I von Islam ist und „der sich Unterwerfende“ bedeutet. Der Mann hieß jedoch Rahman aus Yamama oder Yamamas Rahman. Er war nicht nur in Najd berühmt und war unter dem Namen Rahman Stammesmitglied der Hanifen. Die arabische Bezeichnung dieses Stammes („Söhne der Hanifen“) lautet: Banu Hanifa. Der Name seiner Herkunft deutet uns ebenso den langsamen Übergang von Polytheismus zum Monotheismus in Arabien. Mohammed müsste neben Zayd b. Amr auch einiges von ihm gelernt haben. Die Mekkaner sagten:

Wir wurden darüber informiert, dass du (nicht von Gott, sondern) von einem aus Yamama, der Rahman heißt, lernst. Wir schwören bei Gott, dass wir Rahman nicht glauben. [35]

Ist das nicht interessant? Rahman war ebenfalls ein Prophet der Banu Hanifa und in ihrer Moschee glaubten die Menschen an ihn. Sein Name Rahman bedeutet „der Gnädige“ (wie etwa dem ersten Namen Allahs). Später wollte Rahman mit Mohammed ein Bündnis schließen. Zwei seiner Männer, einer hieß Ibn an-Nawwahah, richteten um 629 einen Brief an Mohammeds Adresse mit dem folgenden Inhalt:

Der Prophet Musailima lässt den Propheten Mohammed grüßen. Uns wurde befohlen gemeinsam als Propheten zu wirken. Die Hälfte der Welt gehört uns und die andere Hälfte den Quraischiten, obwohl sie Sünder sind.

Mohammed las den Brief und fragte hierauf die Männer, woran sie selbst glaubten. Sie erwiderten, dass sie an dem glaubten, woran Rahman glaubte. Mohammed entgegnete:

Wenn es nicht verboten wäre, Botschafter zu töten, würde ich euch den Kopf abschlagen! [70]

Wobei dies die Frage aufwirft, von wem aus es verboten war, Botschafter zu töten. Gibt es eine Offenbarung von Allah dazu oder gab es noch andere Gesetze dieser Sitten?

Mohammed soll mit einem eigenhändig geschriebenen Brief, der bis heute in Topkapi Museum verfügbar sei, auf Musailima geantwortet haben:

Im Namen Gottes des Barmherzigen, des Erbarmers. Von Mohammad, dem Gesandten Gottes, an Musailima, den Lügner. Heil über den, welcher der rechten Leitung folgt. – Alsdann: Siehe, das Land ist Gottes, er vererbt es, wenn er will, unter seinen Knechten. Aber der Ausgang gehört den Gottesfürchtigen. (Siehe den Artikel “Die Mythen”.)

Harithah ging an einer Moschee bei den Banu Hanifen vorbei und sah, dass die Leute an Rahman glaubten. Abdullah Ibn Masud hörte davon und ging zu ihnen. Er forderte, dass sie Buße taten, außer Ibn an-Nawwahah. Abdullah Ibn Masud sagte ihm:

Ich hörte, wenn du kein Botschafter gewesen wärest, dass dich der Gesandte Gottes köpfen würde. Heute aber bist du kein Botschafter.

Dann ließ er ihn im Marktplatz köpfen, so dass noch andere dies zusehen konnten. [71]

Andere Propheten

Neben Mohammed und Rahman (Musailima) existierten außerdem weitere, die als Propheten untereinander konkurrierten. Beispielsweise Tulayba, Kâb Bin Aswad und sogar eine Christin namens Sajah reihte sich ein. Sie soll den Krieg der Abtrünnigen des Islams angestiftet haben.

Folgende „Propheten“, jeweils eines bestimmten Stammes zugehörig, konkurrierten also miteinander:

* Kab Bin Aswad, Banu Ans – aus Jemen
* Mohammed, Banu Quraisch
* Rahman, Banu Hanifa – Najd, eine Region in Yamama
* Sajah, Banu Tamem – aus dem Norden Arabiens
* Tulayba, der Führer der Banu Asad

-> Kein Prophet hieß Abdullah, der “Knecht Allahs”.

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Ali, Gabriel und Mohammed

Auch nach dem Tod Mohammeds wurde weitergekämpft. Der „Prophet“ Rahman verbündete sich mit der „Prophetin“ Sajah und heiratete sie sogar. Er fand jedoch durch Vahsis Verbündete (Mohammedaner) den Tod. Kab Bin Aswad war eine Weile wirkungsvoller Prophet und wurde ein bis zwei Tage bevor Mohammed starb getötet. Tulayba mangelte die erforderliche Kraft, kapitulierte schließlich und schloss sich der mohammedanischen Gemeinschaft an. [39] Eines stand fest: Wer aus diesen Kriegen siegreich hervorgehen würde, war der zukünftige Prophet. Wäre es einem der nicht-mohammedanischen Propheten gelungen sich durchzusetzen, hätte Mohammed sozusagen als Prophet keine Chance gehabt. Heutzutage könnte dann behauptet werden, dass wenn z.B. der arme „Prophet“ Rahman gesiegt hätte, dieser von den gemeinen Mohammedanern als Lügner bezichtigt worden wäre.

Die Hanifen

Im Arabischen bedeutet das Wort hanif „wahr“ bzw. „aufrecht“. Gemeint ist mit dem Wort ein gutgläubiger „Monotheist“, insbesondere in den mekkanischen Suren direkt als „Monotheist“ [36] und steht im Gegensatz zu Götzenanbeter. Während der letzten Zeit in Mekka und vor allem in Medina wird das Wort Hanif meistens in Bezug auf Abraham verwendet, wobei Mohammed besonders betont:

„Abraham war weder Jude noch Christ, sondern Hanif und Muslim, einer der nicht zu den Götzendienern gehörte.“ [37]

Das arabische Wort Hanif kommt zweifellos von dem syrischen hanpa, das Heide bedeutet. Die Araber konnten zudem den Buchstaben „P“ nicht aussprechen, wodurch aus diesem Konsonant ein F wurde. Der Perser Selman-i Farisi (von “Parisi” für Perser) hat beispielsweise seine Namensgebung den Arabern zu verdanken.

In der syrischen Bibel wird das Wort hanpa auf Heiden im allgemeinen angewandt, in der kirchlichen Sprache besonders auf das griechische Heidentum. Die christlichen Syrer wandten das Wort nicht auf Ketzer im allgemeinen an, aber wohl auf solche, deren Standpunkt sich so stark dem hellenistischen Heidentum näherte, dass sie als Abtrünnige vom christlichen Glauben bezeichnet werden konnten. So wird gerade Manis Lehre als hanputa, als Heidentum charakterisiert. Die Sabäer werden zwar erst in Werken, die nach der arabischen Eroberung geschrieben sind, ‘Heiden’ genannt, aber alles spricht dafür, dass sie von alters her so bezeichnet wurden. Wenn also gerade die Sabäer und die durchaus monotheistischen Manichäer hanpa, Heiden genannt wurden, können wir verstehen, wie das Wort in Arabien allmählich Monotheist, der weder Jude noch Christ ist, bedeuten konnte. [38]

Diese Hanifen waren Araber, die in nachbiblischer Zeit mit dem Christentum sympathisierten, ohne sich jedoch taufen zu lassen: Damit waren sie natürlich im christlichen Sinne noch immer Heiden – doch für die vorislamischen Araber bereits Bekenner einer »höheren«, monotheistischen Religion, die dem späteren Islam ähnlich war. Diese psychologisch recht interessante Situation nützte Mohammed aus, indem er das Hanifentum zur historisch gewachsenen, arabischen Angelegenheit »umfunktionierte«:

Er erklärte dem arabischen Erzvater Ibrahim (Abraham) mit seiner Offenbarung zum ersten Hanifen, womit dessen Offenbarungsreligion zeitlich noch vor der Religion von Moses und Jesus lag, noch vor dem Judentum und Christentum also. [68]

Abraham war jedoch in der Religion der Sabäer, in der die Sterne und der Mond angebetet wurden, als „Prophet der Sterne“ bekannt. Der Sabiismus hatte seine Wurzeln in Judentum, Christentum und in den heidnischen Kulten. Es gibt Unterschiede in Bezug auf Abraham zwischen der Genesis in Torah und der Geschichte im Koran, weil der Islam diese Geschichte von den Sabäern und Mandäern geliehen haben muss, die grundsätzlich eine sehr alte Legende ist und auf den Zoroastrischen Dualismus basiert. Diese Vermischung entstünde durch die Geschichte von Abraham in Genesis. Die früheren Erzähler müssten die Persönlichkeit ‘Av’ram’ (Abraham) so entwickelt haben, dass sie den Charakter namens Ebrum von Ebla (ca. 2300 v.u.Z.) und Bahram der Mandai von den Mandäern mischten, da sie ähnlich klangen. Die letzteren wurden als die Bewahrer der alten heimlichen Kenntnisse betrachtet und in Verbindung als Täufersekten in und um Palästina gebracht. Dazu kamen verschiedene Inspirationen von den Kulturen der benachbarten Länder. Die Mythen über Abraham waren jene Mythen, die sie von den vorigen Generationen geerbt haben müssen. [63] Eben die “Fabeln der Früheren”.

Weitere Offenbarungen

Als der Prophet die Frau Zainab bint Jahsh heiratete, lud er Leute zum Essen ein und sie war mit ihm im Haus. Die Leute aßen und saßen danach länger und plauderten. Der Prophet wieß sie darauf hin, dass er bereit ist aufzustehen, aber sie blieben trotzdem noch länger. Als er das bemerkte, dass niemand aufsteht, stand er selber auf, dann einige andere auch außer drei Leuten. Er ging einige Male heraus und herein als sie immer noch da saßen und plauderten. Dann offenbarte Allah folgendes:

Ihr Gläubigen! Geht nicht in die Häuser des Propheten, es sei denn, er erlaubt euch, zum Essen einzutreten! Ihr sollt dort nicht ohne seine Einladung bis zur Essenszeit warten. Wenn ihr aber eingeladen werdet, dürft ihr eintreten. Nach dem Essen sollt ihr wieder gehen und nicht länger dort verweilen, um euch zu unterhalten. Das ist für den Propheten lästig, aber er scheut sich, es euch zu sagen. Gott aber scheut sich nicht vor der Wahrheit. Wenn ihr die Frauen des Propheten um etwas ersucht, fragt sie hinter einem Vorhang! Das ist für eure Herzen und die ihren lauterer. Ihr dürft den Gesandten Gottes nicht belästigen und niemals seine Frauen nach ihm heiraten. Das wäre bei Gott eine schwerwiegende Sünde. (33:53) [47]

Ein Blinder korrigiert Allahs Offenbarung:

Der Vers 4:95 wurde offenbart. Der Prophet sagte:

“Ruft Zayd zu mir und lässt ihn das Brett, das Tintenfass und den Schulterblattknochen mitnehmen.”

Dann sagte er:

“Schreib: ‘Diejenigen unter den Gläubigen, die daheim bleiben, und die, welche für Allahs Sache ihr Gut und Blut im Kampf einsetzen, sind nicht gleich.’”

An jener Zeit saß jedoch ein Blinder, Amr ibn Um Maktum hinter dem Propheten. Als er davon hörte, beschwerte er sich wie folgt:

“O Allahs Gesandter! Was ist dein Befehl für mich? Ich bin nur ein blinder Mann.”

So, stattdessen wurde der folgende Vers offenbart:

Diejenigen unter den Gläubigen, die daheim bleiben – ausgenommen die Gebrechlichen –, und die, welche für Allahs Sache ihr Gut und Blut im Kampf einsetzen, sind nicht gleich. (4:95) [48]

Mohammed in MedianEs muss göttlich gewesen sein, dass ein Blinder einen (angeblichen) Analphabeten (Mohammed) korrigiert. In Medina, als Mohammed weitere Verse über Kampf offenbart wurde, müssten sich die Menschen gefragt haben warum:

Und die da glauben, sprechen: «Warum wird keine Sura herabgesandt?» Doch wenn eine entscheidende Sura herabgesandt wird und es ist darin von Kampf die Rede, dann siehst du die, in deren Herzen Krankheit ist, dich anschauen mit dem Blicke eines, der ob des Todes von Ohnmacht Wallen wird. Verderben denn auf sie! (47:20)

Während Mohammed in Mekka eifrig lernte – von wem auch immer – und friedliche Verse verkündete, lässt sich das Gegenteil in Medina verdeutlichen, dass eben mehr von Kampf die Rede ist.

Siehe für weitere Offenbarungsumstände hier: http://www.wikiislam.com/wiki/Revelational_Circumstances_of_the_Qur’an (Englisch)

Soweit kann das verstanden werden. Allerdings mag es sich jedem Verstand nebst aller Logik entziehen, warum Gott Botschaften vom „Himmel“ schickt und von den Menschen verlangt, diesem Mann zu glauben, der seine Botschaft alleine und ohne einen Zeugen empfangen haben sollte, außer in dem folgenden Fall.

Wie bekam Mohammed Offenbarungen?

Yala b. Umayya ging zum Propheten und fragte ihn, was er in Umra tun sollte. Als die Offenbarung zum Propheten kam, war er mit einem Stoff (Umhang) bedeckt. Yala fragte Omar, ob er sehen dürfte, wie der Gesandte Gottes die Offenbarungen erhält. Omar machte ihm den Gefallen und öffnete eine Ecke des Umhangs. Yala sah den Propheten an, der schnaubende Geräusche von sich gab. Er dachte..

“Ich dachte, es ist ein Geräusch eines Kamels.”

Als der Prophet zu sich kam, fragte er, wo Yala ist, der was wissen wollte. Yala ging wieder hin. Der Prophet sagte:

Wasche die Spur des Gelbstiches oder des Parfümes, lege den Umhang bei Seite und tue für Umra das, was du auch für Hajj tust. [60]

Das war also, wie Mohammed mit Allah durch den Erzengel Gabriel sprach und zwar mit schnaubenden Geräuschen wie ein Kamel. Weiters sieht man, dass von Allah durchaus außerkoranische Offenbarungen gab. Oder der genannte “Vers” wurde im Koran vergessen.

Mohammed vergaß Koranverse

Der Gesandte Allahs hörte einen Mann in der Nacht (den Koran) rezitieren und sagte

‘Möge Allah Gnade auf den Mann weisen! Er hat mich an einen Vers erinnert, der mir aus einer Sure entfallen war.’ [49]

Derartiges passierte ihm oft. [50] Er selbst sagte:

Es ist eine schlechte Sache, dass einige von euch sagen, “Ich habe diesen und jenen Vers vom Koran vergessen”, gewiss wurde es ihm so (von Allah) verursacht. So, du musst den Koran ständig rezitieren, weil er die Herzen der Menschen schneller verlässt als ein wegrennendes Kamel. [51]

Ubai ibn Ka’b, ein Jude der Moslem wurde und mit Mohammed oft Gemeinschaft pflegte, war mit dem Islam gut bekannt. Eines Tages hatte Mohammed ein Problem mit dem Gebet, denn er hatte einen Vers vergessen. Als er mit dem Rezitieren fertig war fragte er nach Ubai:

M: “Ist Ubai in der Moschee?”
U: “Hier bin ich Gesandter Allahs.”
M: “Warum hast du dich dann nicht gemeldet?”
U: “Ich dachte der Vers wurde aufgehoben (entfernt).”
M: “Nein er wurde nicht aufgehoben, ich vergaß ihn.” [52]

Wer außerdem entschied, dass die göttlichen Offenbarungen aufgehoben werden? Nicht nur Verse, sogar komplette Suren. Al-Haccac berichtet:

“Eine Sure, so lang wie Tawba (Sure 9), wurde bald nach dessen Offenbarung aufgehoben”. [53]

Ausgelassene Offenbarungen

Zwei Suren waren auch im Koran enthalten, die später aufgehoben wurden:

Abu Musa al-Ashan machte sich auf zu den Gelehrten von Basra, die dreihundert waren und sie trafen sich. Sie rezitierten den Koran und er sagte:

Ihr seid die Besten in Basra, die den Koran rezitieren können. Ihr seid unter diesen Einwohnern, so fahrt mit dem Rezitieren fort. Lasset eure Herzen durch die Länge (der Suren) nicht erschweren, wie es den Leuten vor euch geschah. (Denn) Wir waren gewohnt eine Sure zu rezitieren, welche mit der Länge und von der Schwierigkeit her (zum Lernen) der Sure Tawba ähnlich war. Ich habe es, wie auch immer, vergessen bis auf dieses:

‘Wenn es für Adams Sohn [Menschen] bereits zwei Täler voller Schätze gäbe, würde er sich trotzdem noch nach dem dritten sehnen und nichts weiter würde seinen Bauch füllen außer Staub.’

Und wir waren gewohnt eine Sure zu rezitieren, welche eines der Musabbihat Suren glich und ich mich nur an folgendes erinnern kann:

‘O ihr Gläubigen, warum sagt ihr das, was ihr nicht tut’ und ‘das ist in euren Nacken als ein Zeuge (gegen euch) aufgenommen worden und ihr werdet gefragt werden an dem Tag der Wiedergeburt.’ [54]

Die Verse der zuletzt genannten Sure weisen in der Tat Ähnlichkeiten mit den Musabbihat Suren auf, die mit den Versen 61:2 und 17:13 verglichen werden können. Anas ibn Malik bestätigte den Vers der ersten genannten Sure über den Sohn von Adam folgenderweise:

Der Gesandte Allahs sagte:

“Wenn es für Adams Sohn bereits zwei Täler voller Schätze gäbe, würde er sich trotzdem noch nach dem dritten sehnen und nichts weiter würde seinen Bauch füllen außer Staub, und Allah kehrt sich zu denen, die sich zu ihm kehren.” [55]

Ich hörte Allahs Gesandten das sagen, ich weiß jedoch nicht, ob ihm das offenbart wurde oder nicht, er sagte aber das. [56]

Wie ersichtlich wussten einige Gefährten nicht wirklich, ob etwas als Offenbarung zählte oder nicht. Al-Ashan erwähnte oben, dass sie Suren waren. Ubai sagte über diese Sure:

“Wir berücksichtigten das als ein Spruch vom Koran, bis die Sure (beginnend mit) 102:1 offenbart wurde.” [57]

So wurden die aufgehobenen Verse zu Lebzeiten Mohammeds nicht in den Koran eingetragen. Nachdem später auch aufgehobene Verse, ohne zu überprüfen, in den Koran eingetragen wurden, haben wir nun ein Mischmasch mit den Abrogationen. Ein weiteres Beispiel hierzu berichtet Abdullah Ibn Masud:

Der Gesandte Gottes ließ mich einen Vers rezitieren, den ich auswendig lernte und dann in meinen Codex eintrug. Als ich aber nachts zu meiner Schlafstelle zurückkehrte, wusste ich ihn nicht mehr, und die Stelle in meinem Codex war weiß. Ich befragte hierauf den Propheten, der mir erwiderte, dass der Vers schon gestern wieder aufgehoben worden sei. [61]

Außerdem wird gezeigt, dass Abdullah, im Gegensatz zu Zayd Ibn Thabit, bereits hier einen Codex führte.

Anas bin Malik berichtet:

Dreißig Tage lang hat Mohammed Allah angefleht, die Menschen, die die Genossen von Bir-Mauna getötet haben, zu verfluchen. Er flehte Böses über die Stämme Ral, Dhakwan und Usaiya, die Allah und seinem Gesandten nicht gehorchten. Es wurde ein Vers über die Getöteten in Bir-Mauna offenbart, den wir gewöhnlich rezitierten. Aber dieser wurde dann aufgehoben.

Der Vers lautete:

“Informiert unsere Leute, dass wir unseren Herren begegnet haben. Er ist mit uns zufrieden und Er hat uns zufrieden gemacht.” [58]

Gabriel informierte nämlich Mohammed, dass die getöteten 70 Menschen Allah getroffen haben und Allah zufrieden mit ihnen war und sie beglückte. [59]

Theodor Nöldeke bestreitet und behandelt auch teilweise, dass einige dieser und andere, nicht im Koran enthaltene Offenbarungen ohnehin nicht koranisch seien können, denn [62]:

* sie würden teilweise von Reim her nicht in den Koran passen.
* Bei anderen lassen sich bestimmte Ausdrücke normalerweise nicht als solche im Koran vorfinden.
* Es missen bei einigen anderen wiederum “qul”, also “sprich:” am Anfang derer im Koran fehlenden Offenbarungen.

Er zieht es hierbei nicht in Betracht, dass

1. die fehlenden Offenbarungen in der Entwicklung des Korantextes im Lauf seiner Entstehung, durch die ständige Verbesserung, nicht berücksichtigt wurden. Es könnte durchaus sein, dass Koranverse im Anfangsstadium ähnlich aussahen. (Siehe im nächsten Kapitel “Die Überlieferung des Korans”). Weiters gibt es im Koran etliche Passagen, die von Reim her ohnehin nicht passen.
2. Es finden sich im Koran durchaus etliche Ausdrücke, die nur einmal vorkommen. (Sogar Hunderte solche einzelne; siehe z.B. in http://www.intratext.com/IXT/DEU0018/_H.HTM) So, sollten die dazugehörigen Offenbarungen ebenso gestrichen werden, weil sie nur einmal vorkommen, so wie die ausgelassenen Offenbarungen?
3. Im Koran gibt es durchaus eine Sure oder Verse, die kein “qul” enthalten. (Siehe auch “Allah im Koran”)

Der Koran in Buchform, den wir heute als solchen kennen, wurde aus Sammlung einzelner Bruchstücken erst Jahrzehnte später nach Mohammeds Tod entstanden. Da die Koranverse aus loser Sammlung zusammengestellt wurden, konnte der Koran in Buchform nicht chronologisch angeordnet werden. Viele aufgehobene Verse wurden dennoch in den Koran eingetragen.

Siehe das nächste Kapitel: Die Überlieferung des Korans nach dem Tod des Propheten.

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Quellen:

[01] Bukhari, Band 1, Buch 1, Hadith Nr. 3; 6/60/478, 6/60/479, 6/60/480, 9/87/111; siehe auch islamische Enzyklopädien, s.v. Mohammed
[02] Bukhari Band 6, Buch 60, Nr. 378
[03] Bukhari 6/60/379; 4/54/455; Koran 53:9-10
[04] Bukhari 6/60/381
[05] B 4/54/456
[06] B 4/54/458
[07] Bukhari 6/60/379; 4/54/455
[08] Ibid. [07]
[09] Sunan Abu-Dawud, Buch 41, Nr. 4860
[10] Sunan Abu-Dawud, Buch 2, Nr. 0393
[11] Ibn Sa’d’s Kitab al-Tabaqat al-Kabir, H.K. Ghazanfar M.A., Band 2, S. 244; Bukhari, 6/6/519, 520
[12] Gabriels Einflüsterungen, S. 65
[13] Asch-Schifa von Qadi Iyad ibn Musa al-Yahsubi; Ibn-i Sad, Tabakat-i Kübra, 1/53; Kütüb-i Sitte
[14] Mishkat-ul-Masabih 47, 702w / Gabriels Einflüsterungen, ISBN 3-89484-601-1
[15] Ibn-i Sad, Tabakat-i Kübra, 1/62; Kastalani, el-Mevahib, 1/101
[16] Tabari, Cami’ul-Beyan Band 14, Nr. 119
[17] Siyer von Ibni Ishak und Ibn Hisham bzw. Tabakat von Ibni Sa’s
[18] Belazuri, Ensabü’l Esraf, 2/128; Askalani, el-Isabe, Nr.: 3359 und Tehzib-i Tehzib, 4/139; Ibnü’l Cevzi, Sifat-i safve, 1/270; Ibn-i Esir, Üsd… Nr.:2149; Ibn-i Seyyidi’n Nas, Uyunü’l Eser, 1/17; Ibn-i Abdi’l ber, Istiab…, Nr.: 1014
[19] Sahih Bukhari, Band 5, Buch 58, Hadith Nr. 157
[20] Ibid. [19]
[21] Ibni Esir, Al-kamil, 2/176, „Üsd“, Nr. 1824; Abi Davud, Ilim, 1; Tirmizi, Istizan, 22, Nr. 2716; Bukhari, Ahkam, 40; Schlaglichter: die beiden ersten islamischen Jahrhunderte, 2008, S. 305f
[22] Imam Suyuti, Lübabü’n-Nükul, Sure Nahl; Ubaidullah bin Müslüm; Carullah Zamahseri, „el-Kessaf.“ und Muhammed bin Cerir Taberi, Camiu’l Beyan / T.D.
[23] Ibid. [22]
[24] Tabari, Cami’ul-Beyan, 14/119
[25] Ibid. [24]
[26] Fahruddin Razi, Tefsir, 24/50
[27] Bukhari, e’s-Sahih, Kitabu’l-Megazi/74; Band 7, Buch 63, Hadith Nr. 223; Tecrid, Hadith Nr. 1362; Sahih Muslim, Buch 1 Kitabu’l-Iman, Hadithe 81-91, 51-52, und andere Hadithbücher
[28] Ebu’l-Feyz Mohammed, Lukatu’l-Lai’l-Mütenasire Fi Ahadisi’l Mutevatire, Beirut, 1985, S.42-43, Hadith Nr. 10
[29] Kamil Miras, Tecrid, Nr. 1362
[30] Bukhari, Band 1, Buch 7, Hadith Nr. 340; Kitabu’t Teyemmüm/6, Band 1, S. 89 / T.D.; Band 4, Buch 56, Nr. 725; Sahih Muslim, Kapitel 28, Buch 31, Nr. 6046, 6047
[31] Hisham al-Kalbi, Kitab al-Asnam, S.17
[32] W.St. Clair Tisdal, The Sources of Islam, The Orgins of the Koran, S.236f; Hughes Dictionary of Islam, S.551; Abul Kasem; Siehe bzgl. Mondgott http://www.politische-bildung-brandenburg.de/islam/geschichte/arabien.htm ; http://www.chick-gospel.de/html/mondgott.htm ; http://www.blutjesu.com/allah-mondgott.html ; über Idris: http://www.balaams-ass.com/ALHAJ/append-9.htm
[33] Lexikon wissen.de, s.v. „Saba“, „Sabäer“
[34] Suyuti al Itkan, 1/180-184; bzw. Arthur Jeffery, „The Foreign Vocabulary of the Quran“, Kahire, 1938, S.12; Aziz Günel, Syrisch-Türkische Geschichte, Diyarbakir, 1970, S.46-48 / T.D.
[35] Ibn Ishak, Siyer, Tahkik und Ta’lik: Muhammed Hamidullah, arabisch, Konya, 1981, S.180, fikr: 254 / T.D.
[36] Der Koran, 10:105; 22:31; 98:1-6, cit. Gabriels Einflüsterungen
[37] Der Koran, Al-Hadsch, Vers: 78; Bakara:135; Ali Imran: 67, 95; An-Nisa: 125; Al-An’am: 161; An-Nahl: 120, 123
[38] Gabriels Einflüsterungen, Jaya Gopal, S.64f
[39] Tabari, Band 9, S.167; Sunan Abu-Dawud 14, Nr. 2755 und 2756; siehe ebenso islamische Enzyklopädien unter den erwähnten Namen
[40] Alphonso Mingana, The Transmission of the Koran, The Origins of The Koran, S.103; Ibid. [24]
[41] Bukhari-Müslim el-Lü’lüü ve’l mercan, Nr. 1772; Bukhari, menakib, 25; Müslim; Sifat-i Munafikin, Nr. 2781; Ibn-i Seyyid-in Nas, Uyun-ül Eser, 2/316; Abu Davud, Kitabü’l Mesahif, S.3; Ahmet bin Hanbel, Müsned, 3/121
[42] Bukhari, e’s-Sahih, Kitabu’l Menakib/25, Band 4, S. 181-182 / T.D.; Tecrid, Hadith Nr. 1477; Bukhari, Band 4, Buch 56, Nr. 814
[43] W. Montgomery Watt and Richard Bell: Introduction to the Quran, S. 37; T.D.
[44] Ibid. [42]; 656-657, Islamische Enzyklopädie / T.D.; siehe hier für mehr Details: http://www.answering-islam.org/Quran/Sources/sarh.html (Englisch)
[45] As-Suyuti, al Itkan Fi Ulumi’l-Kuran, Ägypten, 1978, Band 1: 178-185
[46] Tabari, Camiu’l-Beyan, Band 18, Nr. 137-138
[47] Bukhari, Band 6, Buch 60, Nr. 314, 315; B 8/74/256, 288; Muslim, Buch 008, Nr. 3328, 3333, 3335
[48] Bukhari, Band 6, Fazail’ul Kuran / Buch 61, Hadith Nr. 512, Al-Bara; Band 4, Buch 52, Nr. 84, 85; Band 6, Buch 60, Nr. 117, 118
[49] Bukhari, Band 6, Buch 61, Nr. 558
[50] B 6/61 Nr. 513, 556, 557, 562
[51] Bukhari 6/61/549-555
[52] Abdul Rahman al Tha’alibi, “al Jawahir al Hisan fi tafsir al Qur’an”, 2 Vols., Algiers, 1905, Band 1, S. 95 / Burton S. 65-66
[53] Bukhari, Riqaq 10; Zuhd 27; al-Tirmidi, al-Darimi Riqaq 62; und Ahmad Bin Hanbal, 111, 122, 176; IV. 368; V. 117; VI. 55; True Guidance S. 62-63
[54] Muslim, Abu Harb b. Abu al-Aswad, Buch 5, Hadith Nr. 2286; Musabbihat Suren sind die Suren 17, 57, 59, 61, 62, 64 und 77.
[55] Muslim, Hadith Nr. 2282; Bukhari, Band 8, Buch 76, Nr. 444-447
[56] Muslim, Hadith Nr. 2283; vgl. 2284, 2285; Ibid. [55]
[57] Bukhari, Band 8, Buch 76, Nr. 446
[58] Bukhari, Band 4, Buch 52, Nr. 69; Nr. 57 berichtet “40 Tage lang..”; siehe auch History of al-Tabari, Band 7, S. 156
[59] Bukhari, Band 4, Buch 52, Nr. 57, Nr. 299; Buch 59, Nr. 421, und 416 mit ähnlichem Vers
[60] Muslim, Book 007, Number 2654
[61] Theodor Nöldeke, Geschichte des Qorans, Teil 2, S. 44, cit. Hibatallah ed. Cair. S. 10
[62] Ibid. [61], S. 36f
[63] Siehe hierzu Gabriels Einflüsterungen, S. 92ff, 105f
[64] Bukhari, Band 1, Buch 1, Nr. 2
[65] Bukhari 3/47/755; 5/57/119
[66] Bukhari 1/6/296; Muslim, Buch 3, Nr. 591
[67] Bukhari 4/54/440; 8/74/270
[68] W. R. Fuchs, Und Mohammed ist ihr Prophet, Drömer Knauer Verlag, S. 75f; glaube.org
[69] Bukhari 5/58/169; 7/67/407; Ibn Ishaq, S. 99ff; W. St. Clair-Tisdal, The Sources of Islam, The Origins of the Koran, S.229f; Abul Kasem
[70] Abu Dawud 14/2755
[71] Abu Dawud 14/2756
[72] Ibid. [01]
Siehe auch:
Die Geschichte des Qorans, Theodor Nöldeke
W. Montgomery Watt and Richard Bell: Introduction to the Quran
Die dunklen Anfänge: neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam, Hrsg. Karl-Heinz Ohlig und Gerd-Rüdiger Puin
Turan Dursun: Bir Tabu Yikiliyor, Din Bu;
Arif Tekin, „Ursprung des Korans“;
Aziz Günel: „Syrisch-Türkische Geschichte“;
Ilhan Arsel „Erzählungen aus der Scharia“;
Jaya Gopal, Gabriels Einflüsterungen;
Ibn Warraq, Warum ich kein Muslim bin;
The Qur’an: an encyclopedia
Mohammed: Eine Biographie